Stand: Juni 2026 · Gilt für gewerbliche Kunden (B2B)
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Lieferungen und Leistungen von Printdustrial (nachfolgend „Auftragnehmer") gegenüber gewerblichen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber"). Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, sofern der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Ausführung der Leistung zustande. Kostenvoranschläge werden auf Basis der übermittelten CAD-Daten (STL/STEP) erstellt und gelten als Orientierung; Preisänderungen bei abweichenden Konstruktionen bleiben vorbehalten.
Es gelten die im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung genannten Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht abweichend vereinbart. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 247 BGB berechnet.
Liefertermine und -fristen sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart. Die Lieferpflicht des Auftragnehmers setzt die vollständige und druckfähige Bereitstellung der CAD-Daten sowie ggf. die Leistung einer vereinbarten Anzahlung durch den Auftraggeber voraus. Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers, sofern nicht anderweitig vereinbart.
Der Auftraggeber ist verantwortlich für die Eignung und Druckbarkeit der übermittelten CAD-Daten (STL, STEP o. ä.). Der Auftragnehmer prüft die Daten auf Plausibilität, übernimmt jedoch keine Haftung für Fehler, die auf fehlerhaften oder unvollständigen Konstruktionsdaten beruhen. Änderungen an Daten durch den Auftragnehmer bedürfen der ausdrücklichen Freigabe durch den Auftraggeber.
Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 7 Werktagen nach Erhalt der Ware, schriftlich anzuzeigen. Bei berechtigten Mängelrügen hat der Auftragnehmer das Recht zur Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung). Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Lieferung. Weitergehende Ansprüche sind, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Produktionsausfälle oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.
Die gelieferten Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Auftragnehmers. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die Vorbehaltsware zu verpfänden oder zur Sicherheit zu übereignen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, der Sitz des Auftragnehmers in Haiger.